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Inobhutnahmen

Mit dem Instrument der Inobhutnahme gemäß § 42 SGB VIII bringen kommunale Jugendämter Kinder oder Jugendliche in Krisen- und Notfallsituationen unmittelbar und vorläufig in Einrichtungen oder bei geeigneten Personen jenseits des bisherigen Lebensmittelpunktes unter. Diese Maßnahmen sind einerseits fachlich und rechtlich besonders „hochschwellig“, andererseits aber auch abhängig von veränderlichen Aspekten wie beispielsweise gesellschaftlichen Werten und Normen sowie Weiterentwicklungen der Kinderschutzpraxis. Die Statistik der Inobhutnahmen eignet sich daher in besonderer Weise als Indikator für das Kinderschutzhandeln der Jugendämter. Aufgrund der Vielgestaltigkeit der Inobhutnahmen ist eine differenzierte Datenanalyse dabei unerlässlich.

Aktuelles

Der Report enthält Analysen zum Aufwachsen junger Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Hierzu wurden seitens der AKJStat Daten der KJH-Statistik ausgewertet.

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Die aktuelle Ausgabe von KomDat zeigt: Die Kinder- und Jugendhilfe ist herausgefordert.

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Der Forschungsverbund DJI/TU hat ein Diskussionspapier zu den Überarbeitungsbedarfen der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik zusammengestellt.

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Publikationen

KomDat-Beiträge zu diesem Thema sind im Gesamtüberblick im Menüpunkt „KomDat“ zu finden.

Gnuscke, E. (2020): Inobhutnahmen, in: S. Lochner, A. Jähnert (Hrsg.), DJI-Kinder- und Jugendmigrationsreport. Datenanalyse zur Situation junger Menschen in Deutschland, Bielefeld, S. 158-168.

Gnuscke, E./Tabel, A. (2020): Unbegleitete ausländische Minderjährige in den Inobhutnahmen und Hilfen zur Erziehung. In: S. Lochner, A. Jähnert (Hrsg.), DJI-Kinder- und Jugendmigrationsreport. Datenanalyse zur Situation junger Menschen in Deutschland. Bielefeld. S. 213-222.

Mühlmann, T. (2019): Inobhutnahmen. In: Autorengruppe Kinder- und Jugendhilfestatistik: Kinder- und Jugendhilfereport 2018. Eine kennzahlenbasierte Analyse, Opladen, Berlin, Toronto.

Mühlmann, T.: Regionale Unterschiede in der Kinder- und Jugendhilfe. Eine Zusatzanalyse zum „Monitor Hilfen zur Erziehung 2019“ zu erzieherischen Hilfen und Kinderschutzaufgaben der Jugendämter. Dortmund 2019. URL: http://www.hzemonitor.akjstat.tu-dortmund.de/fileadmin/user_upload/documents/AKJStat_Regionale_Unterschiede_Jugendhilfe_2019.pdf

Pothmann, J. (2016): Gefühlte Realität oder empirisch belegt? Entwicklung der Fallzahlen der Inobhutnahmen in der Kinder- und Jugendhilfe. In: Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik (Hrsg.): SOS – Sieht die Inobhutnahme noch Land? Krisenintervention und Inobhutnahme in der Kinder- und Jugendhilfe. Berlin. S. 12-35.

Pothmann, J./Fendrich, S. (2013): Vermessen – Leistungsspektrum der erzieherischen Hilfen und der Inobhutnahmen als Reaktionen auf Gefährdungslagen. In: NZFH/Forschungsverbund DJI/TU Dortmund (Hrsg.): Datenreport Frühe Hilfen. Köln. S. 46-55.