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Inobhutnahmen

Mit dem Instrument der Inobhutnahme gemäß § 42 SGB VIII bringen kommunale Jugendämter Kinder oder Jugendliche in Krisen- und Notfallsituationen unmittelbar und vorläufig in Einrichtungen oder bei geeigneten Personen jenseits des bisherigen Lebensmittelpunktes unter. Diese Maßnahmen sind einerseits fachlich und rechtlich besonders „hochschwellig“, andererseits aber auch abhängig von veränderlichen Aspekten wie beispielsweise gesellschaftlichen Werten und Normen sowie Weiterentwicklungen der Kinderschutzpraxis. Die Statistik der Inobhutnahmen eignet sich daher in besonderer Weise als Indikator für das Kinderschutzhandeln der Jugendämter. Aufgrund der Vielgestaltigkeit der Inobhutnahmen ist eine differenzierte Datenanalyse dabei unerlässlich.

Aktuelles

Warum Bund, Länder und Kommunen ihre Ausgaben innerhalb von zehn Jahren mehr als verdoppelt haben, zeigt der neue Kinder- und Jugendhilfereport

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Publikationen

KomDat-Beiträge zu diesem Thema sind im Gesamtüberblick im Menüpunkt „KomDat“ zu finden.

Mühlmann, T. (2019): Inobhutnahmen. In: Autorengruppe Kinder- und Jugendhilfestatistik: Kinder- und Jugendhilfereport 2018. Eine kennzahlenbasierte Analyse, Opladen, Berlin, Toronto.

Pothmann, J. (2016): Gefühlte Realität oder empirisch belegt? Entwicklung der Fallzahlen der Inobhutnahmen in der Kinder- und Jugendhilfe. In: Arbeitsgruppe Fachtagungen Jugendhilfe im Deutschen Institut für Urbanistik (Hrsg.): SOS – Sieht die Inobhutnahme noch Land? Krisenintervention und Inobhutnahme in der Kinder- und Jugendhilfe. Berlin. S. 12-35.

Pothmann, J./Fendrich, S. (2013): Vermessen – Leistungsspektrum der erzieherischen Hilfen und der Inobhutnahmen als Reaktionen auf Gefährdungslagen. In: NZFH/Forschungsverbund DJI/TU Dortmund (Hrsg.): Datenreport Frühe Hilfen. Köln. S. 46-55.

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Kiepe, Elena

Telefon: +49 (231) 755 - 5521
elena.kiepe@tu-dortmund.de