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Komdat Ausgabe: 2008/01+02

»Gerechtes Aufwachsen ist möglich!« Mit dieser zuversichtlichen Botschaft schließt das kinder- und jugendpolitische Leitpapier zum Kinder- und Jugendhilfetag 2008 in Essen. Notwendige Bedingung hierfür ist eine gefestigte und in sich geschlossene Kinder- und Jugendhilfe, die an der Ausgestaltung sozialer Gerechtigkeit für junge Menschen und deren Familien, bei der Schaffung von Befähigungschancen und Verwirklichungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche nicht nur beteiligt, sondern zugleich auch wesentlicher Antriebsmotor dieser Entwicklung ist. Einen mehr als anspruchsvollen Handlungsauftrag hat sich damit die Kinder- und Jugendhilfe ins Stammbuch geschrieben, geht es hierbei doch einmal mehr darum, dem bislang scheinbar unaufhaltsamen Auseinanderdriften von Gewinnern und Verlierern in dieser Gesellschaft im Kindes- und Jugendalter gezielt entgegenzuwirken. Ob dies zumindest in Ansätzen gelingen kann, wird auch davon abhängen, wie gut die Kinder- und Jugendhilfe aufgestellt ist, und zwar nicht zuletzt auch bezogen auf die Quantität und Qualität des Personals. Die jüngst vom Statistischen Bundesamt vorgelegten Daten hierzu verweisen allerdings auf zum Teil kritische Entwicklungen.

Inhalt:

Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik:
Steht die Einheit der Kinder- und Jugendhilfe zur Disposition?
Rauschenbach, Thomas / Schilling, Matthias:
Spaltet sich die Kinder- und Jugendhilfe?
Pothmann, Jens:
Vergessen in der Bildungsdebatte
Rudolf Leu, Hans / Schilling, Matthias:
Frühkindliche Bildung und Betreuung – der Motor der Kinder- und Jugendhilfe
Fendrich, Sandra:
Hilfen zur Erziehung – eine Trendwende bei der Personalentwicklung
Pothmann, Jens:
Jugendämter und der Allgemeine Soziale Dienst
Schilling, Matthias / Wilk, Agathe:
Erzieher/-innen – eine Berufsgruppe auf dem Prüfstand
Rauschenbach, Thomas / Schilling, Matthias:
Wirtschaftsunternehmen als Träger von Kindertageseinrichtungen?