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Regionalanalyse zu Hilfen zur Erziehung und Kinderschutzaufgaben der Jugendämter erschienen, Kurzanalyse zu neuen Daten 2018 in Vorbereitung

Die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik vergleicht in einer neuen Zusatzanalyse zum „Monitor Hilfen zur Erziehung 2019“ jugendamtsspezifische Daten zu erzieherischen Hilfen und zum Kinderschutzhandeln. Zu den heute veröffentlichten Daten des Jahres 2018 kündigt sie eine Kurzanalyse an.

Das Statistische Bundesamt hat am 31.10.2019 die neuen Daten zu den Hilfen zur Erziehung des Jahres 2018 veröffentlicht. Eine erste Kurzanalyse der Ergebnisse wird derzeit durch die AKJStat erstellt und erscheint voraussichtlich in der 45. Kalenderwoche. Die Standardtabellen zu den Hilfen zur Erziehung 2018 können auf den Seiten des Statistischen Bundesamtes abgerufen werden (Zugriff: 31.10.2019).

Ab sofort abrufbar ist die Aktualisierung des Kapitels 4 des Monitors Hilfen zur Erziehung 2019 zu regionalen Unterschieden. Hier ist der aktuellste Datenstand der des Jahres 2017, da die für Regionalanalysen benötigten Einzeldatensätze regelmäßig erst mit großem zeitlichen Abstand zu den Standardtabellen zur Verfügung stehen.

Erstmals ergänzt die AKJStat dies durch eine ausführliche Zusatzanalyse zu regionalen Unterschieden bei erzieherischen Hilfen und Kinderschutzaufgaben der Jugendämter. Diese führt aktuelle Daten auf Ebene einzelner Jugendamtsbezirke zu Gefährdungseinschätzungen gemäß § 8a SGB VIII, Inobhutnahmen, Hilfen zur Erziehung, Eingliederungshilfen für Kinder mit einer (drohenden) seelischen Behinderung und kommunalen Ausgaben für die erzieherischen Hilfen zusammen. Für Mitarbeitende der Kommunalverwaltung, Mitglieder von Jugendhilfeausschüssen und sonstige Interessierte wird als Anhang der Zusatzanalyse außerdem eine Vergleichstabelle zur Verfügung gestellt. Dieses Hilfsmittel soll es Jugendämtern erleichtern, die eigenen Daten mit anderen Kommunen zu vergleichen und mit diesen in einen Dialog zur Bewertung der Ergebnisse zu treten.

Wir freuen uns über Rückmeldungen per E-Mail zu den Regionalauswertungen und der Tabellendatei – bitte beachten Sie dazu die Hinweise auf Seite 8 der Zusatzanalyse.

Download: Mühlmann, T.: Regionale Unterschiede in der Kinder- und Jugendhilfe. Eine Zusatzanalyse zum „Monitor Hilfen zur Erziehung 2019“ zu erzieherischen Hilfen und Kinderschutzaufgaben der Jugendämter. Dortmund 2019

Weitere Neuigkeiten

Kurzanalyse der AKJStat zu den Daten der Hilfen zur Erziehung und 35a-Hilfen im Jahr 2024

Abgebildet ist die erste Seite der Kurzanalyse zu den Daten der Hilfen zu Erziehung und 35a-Hilfen aus 2024, die 2026 von der AKJStat  veröffentlicht wurde. Der Untertitel lautet "Anstiege bei Erziehungsberatungen, familienorientierten Hilfen und 35a-Hilfen,  „UMA-Effekte“ vor allem bei Hilfen für junge Volljährige". Oben rechts steht das Logo der AKJStat. Ein Diagramm zeigt den Anstieg der Hilfen zur Erziehung in Deutschland zwischen den Jahren 2010 und 2024.

Im Jahr 2024 zählten die Jugendämter und Erziehungsberatungsstellen 1.259.794 junge Menschen unter 27 Jahren, deren Eltern eine Hilfe zur Erziehung (HzE) oder die selbst eine Hilfe für junge Volljährige in Anspruch genommen haben. Das sind knapp 4% mehr als im Vorjahr und ein…

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Tagungsprogramm: Fachtagung zu den Hilfen zur Erziehung in NRW am 07.07.26 in Gelsenkirchen

Abgebildet die Vorderseite des Flyers, der das Programm der Fachtagung zu den Hilfen zur Erziehung in NRW präsentiert. Die Tagung findet am 07.07.2026 im Wissenschaftspark Gelsenkirchen statt und wird von den Landesjugendämtern Rheinland und Westfalen-Lippe sowie der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik veranstaltet. Das vollständige Tagungsprogramm und Informationen zur Anmeldung sind dem Flyer zu entnehmen, der ganzheitlich am Ende der Newsmeldung heruntergeladen werden kann.

Anmeldung ab sofort möglich!

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„Vorinfo“ zum HzE-Berichtswesen NRW 2026 erschienen

Abgebildet ist die Titelseite des HzE Berichts 2026. Der Titel lautet: „Entwicklungen bei der Inanspruchnahme und den Ausgaben erzieherischer Hilfen in Nordrhein-Westfalen. HzE Bericht 2026. Erste Ergebnisse. Datenbasis 2024.“ Die Autorinnen sind Agathe Tabel, Julia Erdmann und Sandra Fendrich. Herausgeber sind folgende Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in Nordrhein Westfalen: Die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik, der Forschungsverbund Deutsches Jugendinstitut und Technische Universität Dortmund, das LWL Landesjugendamt Westfalen sowie das LVR Landesjugendamt Rheinland. Unten auf der Seite stehen die Logos dieser Organisationen. Der Bericht kann unter der Newsmeldung heruntergeladen werden.

Die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik hat das „Vorinfo“ zum HzE-Berichtswesen 2026 für das Land Nordrhein-Westfalen veröffentlicht.

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