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Kurzanalyse der AKJStat zu den Daten der Hilfen zur Erziehung und 35a-Hilfen im Jahr 2024

Im Jahr 2024 zählten die Jugendämter und Erziehungsberatungsstellen 1.259.794 junge Menschen unter 27 Jahren, deren Eltern eine Hilfe zur Erziehung (HzE) oder die selbst eine Hilfe für junge Volljährige in Anspruch genommen haben. Das sind knapp 4% mehr als im Vorjahr und ein neuer Höchststand. Somit haben bis zu 8,0% der Minderjährigen in Deutschland sowie bis zu 5,8% der jungen Volljährigen im Jahr 2024 eine HzE in Anspruch genommen. Neben den HzE weist die amtliche Statistik für das aktuelle Datenjahr 2024 auch 174.035 Eingliederungshilfen aufgrund einer (drohenden) seelischen Behinderung gem. § 35a SGB VIII („35a-Hilfen“) aus – auch hierbei handelt es sich um einen neuen Höchststand. Hinter diesen insgesamt steigenden Fallzahlen stehen mehrere unterschiedliche Entwicklungslinien in den Leistungssegmenten, die in der Kurzanalyse beschrieben werden.

Die Kurzanalyse steht hier als Download zur Verfügung.

Weitere Informationen und Ergebnisse zu den Hilfen zur Erziehung 2024 können der Datenbank GENESIS-Online auf den Seiten des Statistischen Bundesamtes entnommen werden:

https://www-genesis.destatis.de/datenbank/online/statistic/22517/details [Zugriff: 28.04.2026]

Abgebildet ist die erste Seite der Kurzanalyse zu den Daten der Hilfen zu Erziehung und 35a-Hilfen aus 2024, die 2026 von der AKJStat  veröffentlicht wurde. Der Untertitel lautet "Anstiege bei Erziehungsberatungen, familienorientierten Hilfen und 35a-Hilfen,  „UMA-Effekte“ vor allem bei Hilfen für junge Volljährige". Oben rechts steht das Logo der AKJStat. Ein Diagramm zeigt den Anstieg der Hilfen zur Erziehung in Deutschland zwischen den Jahren 2010 und 2024.

Weitere Neuigkeiten

SAVE THE DATE: Fachtagung „Hilfen zur Erziehung im Dialog“ in NRW am 7. Juli 2026 in Gelsenkirchen

Abgebildet ist eine Ankündigung der Fachtagung „Hilfen zur Erziehung im Dialog“. Das Thema der Tagung lautet „Hilfen zur Erziehung: zwischen Anspruch und Machbarkeit“. Die Tagung wird am 07. Juli 2026 im Wissenschaftspark in Gelsenkirchen stattfinden. Fachleute aus Praxis, Wissenschaft und Politik werden über wichtige Themen der Hilfen zur Erziehung in Nordrhein Westfalen sprechen. Es geht um die Bedürfnisse von Familien, die Qualität der Angebote und die Arbeitsbedingungen der Fachkräfte. Auch die Gewinnung und Bindung von Fachkräften wird besprochen. Die Anmeldung zur Tagung erfolgt online. Weitere Informationen können dem Link am Ende der Newsmeldung entnommen werden.

Am 7. Juli 2026 findet in Kooperation der beiden Landesjugendämter Westfalen-Lippe und Rheinland sowie der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik eine Fachtagung zu den Hilfen zur Erziehung sowie angrenzender Aufgaben- und Leistungsbereiche der Jugendämter in NRW im…

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Ausbau der Kinder- und Jugendhilfe vorerst gebremst

Abgebildet ist das Titelblatt der Zeitschrift „KomDat – Kommentierte Daten der Kinder- und Jugendhilfe“. Es handelt sich um die Ausgabe Dezember 2025, Heft Nummer 3. Die Zeitschrift wird von der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik (AKJStat) an der TU Dortmund herausgegeben. Das Cover ist anklickbar und führt zum Download der Ausgabe.

Die neue Ausgabe von KomDat Jugendhilfe beleuchtet aktuelle Entwicklungen in den verschiedenen Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe. Die Phase des starken Ausbaus scheint vorerst beendet – in einigen Bereichen sind sogar rückläufige Tendenzen zu erkennen. Zugleich geht das…

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HzE-Berichtswesen NRW: Jugendamtstabellen mit Datenbasis 2023 veröffentlicht

Im Rahmen des HzE-Berichtswesens NRW 2025 stehen die Jugendamtstabellen als Excel-Datei mit Eckwerten für die einzelnen Jugendämter in Nordrhein-Westfalen als Download zur Verfügung.

Die Jugendamtstabellen beinhalten Daten zum Fallzahlenvolumen und zur Inanspruchnahme von Hilfen zur Erziehung, aber auch zu den Eingliederungshilfen für seelisch behinderte junge Menschen.

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