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Unbegleitete ausländische Minderjährige – Forschungsbericht zur Gesetzesevaluation veröffentlicht

Die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik hat einen Forschungsbericht zu den Auswirkungen und der Umsetzung des Gesetzes zur Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher veröffentlicht. Der Bericht enthält die wissenschaftlichen Grundlagen für die Evaluation dieses Gesetzes durch die Bundesregierung.

Ein zentrales Ergebnis ist, dass sich aus Sicht der großen Mehrheit der Jugendämter die gesetzlichen Änderungen zu einer bedarfsgerechten und kindeswohlgerechten Betreuung und Versorgung unbegleiteter ausländischer Minderjähriger rückblickend bewährt haben. Die meisten Jugendämter sehen entsprechend auch keinen gesetzlichen Änderungsbedarf. Im Detail zeigt der Forschungsbericht, dass sich im Beobachtungszeitraum von 2015 bis 2019 beispielsweise die Unterbringungssituation, die Rechtssicherheit bei der Durchführung der Verteilverfahren oder die Betreuungsquote durch Amtsvormünder verbessert haben. Einige Ergebnisse weisen aber auch auf Weiterentwicklungsbedarfe bei der Umsetzung hin. So bewerten die befragten unbegleiteten ausländischen Minderjährigen ihre Beteiligung an den Verfahren nicht immer als ausreichend verständlich. Auch wiesen einige Befragte darauf hin, dass es an konstanten Bezugspersonen insbesondere in den ersten Wochen nach der Einreise fehle.

Das Gesetz trat im November 2015 in Kraft und führte unter anderem eine bundesweite Aufnahmepflicht der Jugendämter für unbegleitete ausländische Minderjährige und Regelungen zu einem Verteilverfahren ein. Damit sollten eine kindeswohlgerechte Erstaufnahme sowie eine bedarfsgerechte Betreuung im Anschluss an die Erstaufnahme sichergestellt werden.

Der Forschungsbericht enthält ausführliche empirische Ergebnisse dazu, wie Länder, Jugendämter und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe die Neuregelungen umgesetzt haben und wie sie diese bewerten. Ergänzt wird dies durch Befunde zur Situation und Perspektive der als unbegleitete Minderjährige nach Deutschland eingereisten jungen Menschen selbst. Dazu wertet der Bericht die Ergebnisse mehrerer unterschiedlicher Erhebungen aus, die zwischen 2016 und 2020 durchgeführt wurden.

Download

Forschungsbericht der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik

Kontakt

Dr. Thomas Mühlmann
Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik
thomas.muehlmann@tu-dortmund.de

Weiterführende Informationen

Mitteilung des Bundesfamilienministeriums über die Ergebnisse der Evaluation

Download des Evaluationsberichts der Bundesregierung (BT-Drs. 19/31838; PDF; 1,2 MB)

Weitere Neuigkeiten

HzE-Bericht NRW 2025 (Datenbasis 2023) veröffentlicht

Abgebildet ist Cover des HzE-Berichts 2025. Darüber steht: „Entwicklungen bei der Inanspruchnahme und den Ausgaben erzieherischer Hilfen in Nordrhein Westfalen“. Der Bericht basiert auf der Datenbasis 2023 und wurde von folgenden Autor:innen verfasst: Agathe Tabel, Julia Erdmann, Sandra Fendrich und Benjamin Froneck. Schwerpunkte des Berichts sind zum Beispiel Fallzahlen, Ausgaben und Entwicklungen im Bereich der Hilfen zur Erziehung. Herausgegeben wurde der Bericht von der Arbeitsstelle Kinder  und Jugendhilfestatistik im Forschungsverbund Deutsches Jugendinstitut und Technische Universität Dortmund sowie das LWL Landesjugendamt Westfalen und das LVR Landesjugendamt Rheinland. Das Cover ist überwiegend weiß gestaltet. In der Mitte des Covers ist eine grafische Darstellung zu sehen. Sie zeigt blaue, durchsichtige Säulen und Diagramme. Daneben ist ein rundes Tortendiagramm abgebildet.  Der Bericht kann unter der Newsmeldung heruntergeladen werden.

Die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik hat den HzE-Bericht NRW 2025 (Datenbasis 2023) vorgelegt.

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Kinder- und Jugendhilfe in Ostdeutschland im Fokus

Abgebildet ist das Titelblatt der Zeitschrift „KomDat – Kommentierte Daten der Kinder  & Jugendhilfe“. Es handelt sich um die Ausgabe Mai 2025, Heft Nummer 1 und 2 des 28. Jahrgangs. Die Zeitschrift wird von der Arbeitsstelle Kinder  und Jugendhilfestatistik (AKJStat) im Forschungsverbund Deutsches Jugendinstitut und Technische Universität Dortmund herausgegeben. Unter dem Titel ist eine Inhaltsübersicht mit Themen und Seitenzahlen abgebildet. Im unteren Bereich befindet sich die Hervorhebung des Schwerpunktthemas „Kinder  und Jugendhilfe in Ostdeutschland“. Rechts ist ein Editorial Text zu sehen. Am unteren Rand ist eine Internetadresse angegeben: www.akjstat.tu dortmund.de. Das Cover ist überwiegend weiß gestaltet, mit blauen und roten grafischen Elementen.

Doppelausgabe von KomDat Jugendhilfe zum DJHT analysiert demografischen Wandel, Strukturveränderungen und Personaltrends

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„Vorinfo“ zum HzE-Berichtswesen NRW 2025 veröffentlicht

Abgebildet ist das Titelblatt des Berichts „HzE Bericht 2025“. Der vollständige Titel lautet: „Entwicklungen bei der Inanspruchnahme und den Ausgaben erzieherischer Hilfen in Nordrhein Westfalen“. Als Datenbasis ist das Jahr 2023 angegeben. Als Autorinnen und Autoren werden Agathe Tabel, Julia Erdmann und Sandra Fendrich genannt. Herausgegeben wird der Bericht von der Arbeitsstelle Kinder  und Jugendhilfestatistik im Forschungsverbund Deutsches Jugendinstitut und Technische Universität Dortmund sowie vom LWL Landesjugendamt Westfalen und vom LVR Landesjugendamt Rheinland. Am unteren Rand des Covers sind die Logos des LWL, des Forschungsverbunds TU DJI, von akjstat sowie des LVR abgebildet. Das Cover ist überwiegend weiß gestaltet und enthält nur wenige grafische Elemente. Der Bericht kann unter der Newsmeldung heruntergeladen werden.

Die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik hat das „Vorinfo“ zum HzE-Berichtswesen 2025 für das Land Nordrhein-Westfalen veröffentlicht. Dieses enthält erste Analysen zur Inanspruchnahme sowie zu den Ausgaben der Hilfen zur Erziehung und der Eingliederungshilfen gemäß §…

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