Zum Hauptinhalt springen

Kurzanalyse der AKJStat zu den neuen HzE-Daten: Nachlassender Anstieg bei den Hilfen zur Erziehung in 2019 – ambulante Hilfen nehmen zu, rückläufige Fremdunterbringungen setzen sich fort

Das Statistische Bundesamt hat am 16.11.2020 die neuen Daten zu den Hilfen zur Erziehung des Jahres 2019 veröffentlicht.

Mit einer Zahl von mehr als 1 Mio. erzieherischen Hilfen, genau 1.016.594 Hilfen für junge Menschen, die 2019 in Anspruch genommen worden sind, sind knapp 13.500 Leistungen mehr als im Vorjahr gemeldet worden (+1%). Bereits 2018 wurde erstmalig die Millionen-Grenze bei der Anzahl der Hilfen gem. §§ 27/41 SGB VIII durchbrochen; 2019 wurde zwar nun ein neuer Höchstwert erreicht, aber der Anstieg fällt im Vergleich zu den Vorjahren geringer aus. Den Fallzahlen steht zugleich ein neuer Höchststand der durch diese Hilfen erreichten jungen Menschen gegenüber: 2019 waren dies 1.167.805; gegenüber dem Vorjahr (1.145.991) entspricht das einem Anstieg von 2%.

Die Kurzanalyse steht unter dem unten angegebenen Link als Download zur Verfügung.

Für weitere Informationen können allerdings nach wie vor die Standardtabellen zu den Hilfen zur Erziehung 2019 auf den Seiten des Statistischen Bundesamtes abgerufen werden: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Soziales/Kinderhilfe-Jugendhilfe/Publikationen/Downloads-Kinder-und-Jugendhilfe/erzieherische-hilfe-5225112197005.xlsx; Zugriff: 17.11.2020).

Weitere Neuigkeiten

Kurzanalyse der AKJStat zu den Daten der Hilfen zur Erziehung und 35a-Hilfen im Jahr 2024

Abgebildet ist die erste Seite der Kurzanalyse zu den Daten der Hilfen zu Erziehung und 35a-Hilfen aus 2024, die 2026 von der AKJStat  veröffentlicht wurde. Der Untertitel lautet "Anstiege bei Erziehungsberatungen, familienorientierten Hilfen und 35a-Hilfen,  „UMA-Effekte“ vor allem bei Hilfen für junge Volljährige". Oben rechts steht das Logo der AKJStat. Ein Diagramm zeigt den Anstieg der Hilfen zur Erziehung in Deutschland zwischen den Jahren 2010 und 2024.

Im Jahr 2024 zählten die Jugendämter und Erziehungsberatungsstellen 1.259.794 junge Menschen unter 27 Jahren, deren Eltern eine Hilfe zur Erziehung (HzE) oder die selbst eine Hilfe für junge Volljährige in Anspruch genommen haben. Das sind knapp 4% mehr als im Vorjahr und ein…

Weiterlesen

Tagungsprogramm: Fachtagung zu den Hilfen zur Erziehung in NRW am 07.07.26 in Gelsenkirchen

Abgebildet die Vorderseite des Flyers, der das Programm der Fachtagung zu den Hilfen zur Erziehung in NRW präsentiert. Die Tagung findet am 07.07.2026 im Wissenschaftspark Gelsenkirchen statt und wird von den Landesjugendämtern Rheinland und Westfalen-Lippe sowie der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik veranstaltet. Das vollständige Tagungsprogramm und Informationen zur Anmeldung sind dem Flyer zu entnehmen, der ganzheitlich am Ende der Newsmeldung heruntergeladen werden kann.

Anmeldung ab sofort möglich!

Weiterlesen

„Vorinfo“ zum HzE-Berichtswesen NRW 2026 erschienen

Abgebildet ist die Titelseite des HzE Berichts 2026. Der Titel lautet: „Entwicklungen bei der Inanspruchnahme und den Ausgaben erzieherischer Hilfen in Nordrhein-Westfalen. HzE Bericht 2026. Erste Ergebnisse. Datenbasis 2024.“ Die Autorinnen sind Agathe Tabel, Julia Erdmann und Sandra Fendrich. Herausgeber sind folgende Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in Nordrhein Westfalen: Die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik, der Forschungsverbund Deutsches Jugendinstitut und Technische Universität Dortmund, das LWL Landesjugendamt Westfalen sowie das LVR Landesjugendamt Rheinland. Unten auf der Seite stehen die Logos dieser Organisationen. Der Bericht kann unter der Newsmeldung heruntergeladen werden.

Die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik hat das „Vorinfo“ zum HzE-Berichtswesen 2026 für das Land Nordrhein-Westfalen veröffentlicht.

Weiterlesen