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KomDat Jugendhilfe 1/2021: Der Ausbau der Kinder- und Jugendhilfe geht weiter

Die aktuelle KomDat-Ausgabe der AKJStat widmet sich neben dem Ausgabenanstieg, den zentralen Handlungsfeldern Kita, Hilfen zur Erziehung und Kinder- und Jugendarbeit.

 

Weitere Investitionen im frühkindlichen Bereich, nachlassendes Wachstum in den Hilfen zur Erziehung

Die Gesamtausgaben von 55 Milliarden Euro im Jahr 2019 und die Verdopplung der finanziellen Aufwendungen in den letzten 10 Jahren unterstreichen einmal mehr die wachsende Bedeutung der Kinder- und Jugendhilfe. Das geht vor allem auf den starken Ausbau der Kindertagesbetreuungsangebote zurück. Aber auch die Kosten für die Hilfen zur Erziehung sind in den letzten Jahren stark gestiegen – vor allem durch den zwischenzeitlich zunehmenden Unterstützungsbedarf der unbegleitet eingereisten, jungen Menschen mit Fluchterfahrungen, die vor allem in Heimen oder betreuten Wohnformen untergebracht wurden. Aktuell zeigt sich in dem zweitgrößten Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendhilfe eine verlangsamte Wachstumsdynamik. Das hängt mit einem rückläufigen Trend im stationären Bereich zusammen – bedingt durch sinkende Fallzahlen bei der Gruppe der unbegleiteten ausländischen Minderjährigen – die ambulanten Hilfen steigen hingegen. Die zentrale Frage des Beitrags ist deshalb, welche anderen Adressatengruppen (wieder) stärker in den Fokus der Handlungsakteure der Hilfen zur Erziehung treten.

Kooperation mit der Schule als wichtiges Handlungsfeld der Kinder- und Jugendarbeit

Die neuen Daten der Statistik zu den öffentlich geförderten Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit für das Jahr 2019 bestätigen, dass die Kooperation mit der Schule für diese von hoher Bedeutung ist. 28% der offenen und 24% der gruppenbezogenen Angebote der Kinder- und Jugendarbeit erfolgen mittlerweile in Zusammenarbeit mit der Schule. Häufigste Kooperationspartner sind Grundschulen und die offenen Ganztagsschulen. Berücksichtigt man die Anzahl der Schulen, wird aber auch deutlich, dass pro Jahr durchschnittlich nur 1 Kooperationsangebot der Kinder- und Jugendarbeit pro Grundschule und 2 bis 3 Angebote pro weiterführender Schule stattfanden. Der Fokus auf dieses Kooperationsfeld wird gerade im Zuge des aktuell laufenden Gesetzgebungsverfahrens zur Einführung eines Rechtsanspruchs auf ganztätige Bildung und Betreuung im Grundschulalter noch weiter an Bedeutung gewinnen.

Verbesserung der Personalschlüssel in Kindertageseinrichtungen

In KomDat wird seit Jahren die Entwicklung der Personalschlüssel in den Kitas beobachtet und auf die großen Länderunterschiede aufmerksam gemacht. Auch in diesem Heft steht dies im Mittelpunkt. Einen neuen Fokus legt der Beitrag, indem er die jüngste Entwicklung der länderspezifischen Personalschlüssel in Zusammenhang mit der Entwicklung der Kinderzahlen in den Ländern sowie den gewählten Maßnahmen über das „Gute-KiTa-Gesetz“ bringt. Dabei kann gezeigt werden, dass sich die Personalschlüssel vor allem in den Ländern am deutlichsten verbessert haben, in denen bereits in Maßnahmen aus dem „Handlungsfeld 2: Fachkraft-Kind-Schlüssel“ investiert wurde.

Der abschließende Beitrag dieses Heftes widmet sich aus methodischer Sicht der Frage, ob die bisherige Berechnung der Ü3-Quote zu einer Unterschätzung der tatsächlichen Inanspruchnahme von frühkindlichen Bildungsangeboten beigetragen hat und inwiefern eine veränderte Berechnungsweise zu genaueren Ergebnissen führt.

Weitere Neuigkeiten

„Vorinfo“ zum HzE-Berichtswesen NRW 2025 veröffentlicht

Abgebildet ist das Titelblatt des Berichts „HzE Bericht 2025“. Der vollständige Titel lautet: „Entwicklungen bei der Inanspruchnahme und den Ausgaben erzieherischer Hilfen in Nordrhein Westfalen“. Als Datenbasis ist das Jahr 2023 angegeben. Als Autorinnen und Autoren werden Agathe Tabel, Julia Erdmann und Sandra Fendrich genannt. Herausgegeben wird der Bericht von der Arbeitsstelle Kinder  und Jugendhilfestatistik im Forschungsverbund Deutsches Jugendinstitut und Technische Universität Dortmund sowie vom LWL Landesjugendamt Westfalen und vom LVR Landesjugendamt Rheinland. Am unteren Rand des Covers sind die Logos des LWL, des Forschungsverbunds TU DJI, von akjstat sowie des LVR abgebildet. Das Cover ist überwiegend weiß gestaltet und enthält nur wenige grafische Elemente. Der Bericht kann unter der Newsmeldung heruntergeladen werden.

Die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik hat das „Vorinfo“ zum HzE-Berichtswesen 2025 für das Land Nordrhein-Westfalen veröffentlicht. Dieses enthält erste Analysen zur Inanspruchnahme sowie zu den Ausgaben der Hilfen zur Erziehung und der Eingliederungshilfen gemäß §…

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Kurzanalyse der AKJStat zu den HzE-Daten 2023

Abgebildet ist die erste Seite einer Kurzanalyse mit dem Titel „Hilfen zur Erziehung 2023“. Der vollständige Titel lautet: „Starke Anstiege der Erziehungsberatung, leichte Zunahme bei den ‚ASD Hilfen‘“. Darüber steht der Hinweis: „Aktuelle Entwicklungen in den Hilfen zur Erziehung – Datenbasis 2023 (Stand: Januar 2025)“. Als Autorinnen und Autoren werden Sandra Fendrich, Julia Erdmann und Agathe Tabel genannt. Die Kurzanalyse wurde von der Arbeitsstelle Kinder  und Jugendhilfestatistik im Forschungsverbund Deutsches Jugendinstitut und Technische Universität Dortmund erstellt. Oben rechts ist das Logo von akjstat abgebildet. Die Seite enthält Fließtext mit einer inhaltlichen Zusammenfassung sowie eine hervorgehobene Zwischenüberschrift zu den Fallzahlen der erzieherischen Hilfen im Jahr 2023. Die Gestaltung ist überwiegend weiß mit blauen Hervorhebungen. Die Kurzanalyse kann unter der Newsmeldung heruntergeladen werden.

Ende 2024 hat das Statistische Bundesamt die Daten des Berichtsjahres 2023 zu den Hilfen zur Erziehung (HzE) veröffentlicht.

Die Jugendämter zählten 1.214.017 junge Menschen unter 27 Jahren, die selbst bzw. deren Eltern in 2023 eine HzE in Anspruch genommen haben. Das sind knapp…

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HzE-Berichtswesen NRW: Jugendamtstabellen 2022 sind online!

Im Rahmen des HzE-Berichtswesens NRW sind die Jugendamtstabellen mit der Datenbasis 2022 als Excel-Datei mit Eckwerten für die einzelnen Jugendämter in Nordrhein-Westfalen zum Fallzahlenvolumen und zur Inanspruchnahme von Hilfen zur Erziehung, aber auch zu den Eingliederungshilfen für junge Menschen mit einer seelischen Behinderung erschienen.

Sie können hier abgerufen werden.  

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