Der Nationale Bildungsbericht ist heute zum elften Mal erschienen. Seit 2006 beschreibt der nationale Bildungsbericht alle zwei Jahre die Entwicklung des gesamten deutschen Bildungswesens: Von der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung (FBBE) über die allgemeinbildende Schule und die non-formalen Lernwelten im Schulalter, die berufliche Ausbildung und Hochschulbildung bis hin zur Weiterbildung im Erwachsenenalter. In die Berichtslegung fließen v. a. Daten der amtlichen Statistik sowie groß angelegter, repräsentativer sozialwissenschaftlicher Studien ein. Der aktuelle Bericht widmet sich im Schwerpunkt dem Thema Bildungsungleichheiten nach sozialer Herkunft.
Der Forschungsverbund DJI/TU Dortmund bearbeitet in Kooperation mit dem DJI schwerpunktmäßig die Indikatoren zur FBBE sowie den Themenbereich Ganztagsbildung und -betreuung im Schulalter. Der Nationale Bildungsbericht „Bildung in Deutschland 2026. Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu Bildungsungleichheiten nach sozialer Herkunft“ zeigt für diesen Bildungsbericht v. a., dass der Kita-Ausbau an Tempo verliert und das regionale Unterschiede aufgrund der unterschiedlichen Geburtenentwicklung in West- und Ostdeutschland zunehmen. Während in einigen Regionen weiterhin Plätze und Personal fehlen, werden diese in anderen bereits abgebaut. Weiterhin sind Kita-Zugang und Teilnahme an früher Bildung nach wie vor von sozialen Ungleichheiten geprägt.
Den aktuellen Bildungsbericht finden Sie hier.
Förderung und beteiligte wissenschaftliche Einrichtungen
Der Bildungsbericht wird von der Kultusministerkonferenz (KMK) und dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert. Die Autorinnen und Autoren des Bildungsberichts vertreten neben dem DJI die folgenden wissenschaftlichen Einrichtungen und Statistischen Ämtern: Das DiPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für lebenslanges Lernen e. V. (DIE), das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi), das Soziologische Forschungsinstitut an der Universität Göttingen (SOFI) sowie die Statistischen Ämtern des Bundes (StBA) und der Länder (vertreten durch das Hessische Statistische Landesamt).