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Zusatzerhebung der Gefährdungseinschätzungen gemäß § 8a Abs. 1 SGB VIII anlässlich der SARS-CoV-2-Pandemie

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) führt seit dem 29. Mai 2020 eine laufende Online-Erhebung bei Jugendämtern über die von diesen ab dem 1. Mai 2020 durchgeführten Gefährdungseinschätzungen gemäß § 8a Abs. 1 SGB VIII durch.

Technisch umgesetzt wird die Erhebung durch die Ramboll Management Consulting GmbH. Die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik begleitet die Erhebung fachwissenschaftlich und wertet die Daten aus.

Die Zusatzerhebung verwendet dieselben Begriffsdefinitionen wie die amtliche Kinder- und Jugendhilfestatistik, erfasst jedoch weniger Merkmale pro Fall. Konkret erhoben werden für jeden einzelnen Fall:

  • das Alter des bzw. der Minderjährigen,
  • der Zeitpunkt des Abschlusses der Gefährdungseinschätzung,
  • die meldende Person oder Institution sowie
  • das Ergebnis der Gefährdungseinschätzung.

Die Teilnahme ist für die Jugendämter freiwillig.

Kernelement der Auswertung durch die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik ist ein Vergleich mit Ergebnissen der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik der Vorjahre (seit 2016).

Weiterführende Informationen

Ergebnisse

Da die Jugendämter laufend neue Daten erfassen – teilweise auch rückwirkend – erfolgen Auswertungen nicht nur unter Angabe des Erhebungszeitraums, sondern auch des Datenstandes. Ergebnisse eines späteren Datenstandes können daher von früheren Ergebnissen abweichen, auch wenn sie sich auf denselben Erhebungszeitraum beziehen.

Publikationen

Publikationen werden derzeit erarbeitet.

Ansprechpersonen

Dr. Thomas Mühlmann
thomas.muehlmann@tu-dortmund.de

Dr. Jens Pothmann
jens.pothmann@tu-dortmund.de