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Komdat Ausgabe: 2018/02

Die aktuelle Ausgabe von KomDat Jugendhilfe befasst sich mit solchen aus Teilen der Kinder- und Jugendhilfe, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: der öffentlich organisierten Kindertagesbetreuung einerseits und den Gefährdungseinschätzungen der Jugendämter andererseits. Hingegen setzt sich eine andere Serie von Höchstständen der letzten Jahre nicht weiter fort. Die Zahl der Inobhutnahmen ist seit langer Zeit mal wieder zurückgegangen. Das ist auf den Rückgang der unbegleitet nach Deutschland kommenden Minderjährigen zurückzuführen. Zugleich zeigt sich aber auch, dass abseits der hohen Fallzahlen für die UMA die Notwendigkeit für Jugendämter, Kinder und Jugendliche in Obhut zu nehmen, wieder zugenommen hat. Auch dies deutet darauf hin, dass institutioneller Kinderschutz nach wie vor eine wichtige Gestaltungsaufgabe für die kommunalen Jugendämter darstellt.

Inhalt:

Schilling, Matthias:
Weiterhin deutlicher Ausbau in allen Bereichen
Pothmann, Jens / Kaufhold, Gudula:
Mehr „8a-Verfahren“, aber keine Zunahme der Kindeswohlgefährdungen
Kaufhold, Gudula / Pothmann, Jens:
Weniger Informationen pro Fall – Einschränkungen der veröffentlichten Daten bei altersspezifischen Auswertungen
Mühlmann, Thomas:
Inobhutnahmen ohne unbegleitete ausländische Minderjährige bleiben auf hohem Niveau
Kiepe, Elena / Pothmann, Jens:
Unbegleitete Minderjährige in vorläufiger und regulärer Inobhutnahme
Meiner-Teubner, Christiane / Volberg, Sebastian:
Vom Kinderrecht zur Kennzahl – Entwicklung von Kinderrechte-Indikatoren mit der KJH-Statistik