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Tagungsankündigung: Fachtagung zur Hilfen zur Erziehung in Nordrhein-Westfalen

Am 7. Juni 2016 findet in Kooperation der beiden Landesjugendämter Westfalen-Lippe und Rheinland sowie der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik im Wissenschaftspark in Gelsenkirchen eine Fachtagung zu den Hilfen zur Erziehung in Nordrhein-Westfalen statt. Überschrieben mit dem Titel „Weiterdenken – Weiterentwickeln – Weitergehen. Hilfen zur Erziehung im Dialog“ besteht das Ziel der Tagung, den Diskussionsprozess mit Vertreter(inne)n des Arbeitsfeldes rund um die Weiterentwicklung und Steuerung der Hilfen zur Erziehung empirisch zu fundieren und Perspektiven für das Arbeitsfeld zu entwickeln. Ausgehend von dem landesweiten HzE-Berichtswesen, welches nun mehr seit 15 Jahren in Nordrhein-Westfalen existiert, werden Ergebnisse der Statistik vorgestellt und mit Erfahrungen aus den Praxisfeldern diskutiert.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung sind dem Flyer entnehmen.

 

Broschüre "Verschränkung von Datenbeständen als Grundlage für kommunales Datenmanagement" erschienen!

Zum Thema Jugendarbeit hat die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik für die Broschüre „Verschränkung von Datenbeständen als Grundlage für kommunales Datenmanagement“ der Transferagentur „Kommunales Bildungsmanagement NRW“ einen Beitrag verfasst. Der Artikel stellt die Anfang 2016 erstmalig durchgeführte Statistik zu den Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit und ihre Potenziale für eine kommunale Berichterstattung vor. Die Broschüre der Transferagentur steht hier zum Download zur Verfügung.

 

KomDat Jugendhilfe 2015, Heft 3 erschienen!

Das Heft steht hier kostenlos zur Verfügung.

Die aktuelle Ausgabe von KomDat befasst sich mehrfach mit dem Thema „Wachstum“ in der Kinder- und Jugendhilfe: So erreicht die Inanspruchnahme der Hilfen zur Erziehung im Jahr 2014 erneut den Höchststand, welcher vor allem durch die steigenden Fallzahlen in der Fremdunterbringung, und hier insbesondere der Heimerziehung, bedingt ist. Geschaut wird in zwei weiteren Beiträgen in KomDat auf die Personalzunahme in der Kindertagesbetreuung sowie die Zahl der Hortkinder. Letztere steigt weiterhin trotz des Ausbaus der Ganztagsschulen. Nicht zuletzt zeigt eine „Kurzanalyse“, dass sich die Ausgaben der Kinder- und Jugendhilfe 2014 erneut erheblich erhöht haben.

 

Datenbericht Betreuungsgeld erschienen!

Der Bericht fasst erstmals zahlreiche Ergebnisse zur Frage der Inanspruchnahme des Betreuungsgeldes durch unterschiedliche Nutzer*innengruppen zusammen. Dafür wurden von der AKJStat detaillierte Analysen der amtlichen Daten zum Betreuungsgeld für den Zeitraum zwischen der Einführung der Leistung im Jahr 2013 bis zum 2. Quartal des Jahres 2015 durchgeführt. Durch die Auswertungen der KiföG-Länderstudien konnten diese Ergebnisse durch das DJI noch weiter vertieft und zusätzliche Einflussfaktoren geprüft werden.

Der Bericht steht hier zum Download zur Verfügung.

 

Datenreport Frühe Hilfen | Ausgabe 2015

Der vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) und dem Forschungsverbund DJI/TU Dortmund (Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik) herausgegebene Datenreport Frühe Hilfen 2015 präsentiert zum zweiten Mal Daten, Analysen und Ausblicke aus überregionalen Studien zur aktuellen Entwicklung und Ausgestaltung von Frühen Hilfen in Deutschland. Unter anderem werden Ergebnisse aus der Prävalenz- und Versorgungsforschung des NZFH vorgestellt, die durch die Bundesinitiative Frühe Hilfen angestoßen wurde. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit der Kooperation von Kinder- und Jugendhilfe mit dem Gesundheitswesen im Bereich Frühe Hilfen sowie der Schnittstelle zu den Hilfen zur Erziehung und zum intervenierenden Kinderschutz. (Der Datenreport als PDF)

 

Wissenschaftliche Grundlagen für die Evaluation des Bundeskinderschutzgesetzes veröffentlicht

Der Bericht bündelt Erkenntnisse aus zahlreichen Forschungsvorhaben und bildet die Basis für den Evaluationsbericht der Bundesregierung. Erstellt wurde er als Ergebnis der wissenschaftlichen Begleitung der Kooperationsplattform Evaluation Bundeskinderschutzgesetz durch die AKJStat. Die Kooperationsplattform versteht sich als ein (Forschungs-)Netzwerk für die Erarbeitung der wissenschaftlichen Grundlagen der Evaluation. Die daran beteiligten Projekte haben die Umsetzung und Auswirkungen des Gesetzes mit unterschiedlichen Erhebungen sowie Sekundäranalysen von Daten untersucht. Die wissenschaftliche Begleitung hat weitere Recherchen und Analysen vorgenommen sowie Abfragen bei Bundesländern und Fachverbänden ausgewertet.

Der Bericht zu den wissenschaftlichen Grundlagen steht hier zum Download zur Verfügung.

 

KomDat Jugendhilfe 2015, Heft 2 erschienen!

Das Heft steht hier kostenlos zur Verfügung.

Die aktuelle Ausgabe von KomDat zeigt u.a.: Der „U3-Ausbau“ geht weiter, zugleich aber bleibt die bestehende Diskrepanz zwischen Elternwunsch und tatsächlicher Inanspruchnahme von Betreuungsplätzen für die bis zu Dreijährigen ein kaum erklärbares Phänomen. Im Kinderschutz gewinnt die Statistik zu den Gefährdungseinschätzungen weiter an Solidität; die Erkenntnisse werden präziser und sich daraus ergebende Fragen zielgerichteter. Auffällig ist in diesem Bereich die rasant steigende Zahl der Inobhutnahmen unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge. Noch nie haben Jugendämter so viele von ihnen in Obhut genommen wie 2014. Und die aktuellen Entwicklungen lassen erwarten, dass sich dieser Trend auch 2015 fortsetzt und an Dramatik zulegen wird.

 

Monitor Hilfen zur Erziehung jetzt auch online!!!

Mit der Homepage www.hzemonitor.akjstat.tu-dortmund.de hat die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfe den "Monitor Hilfen zur Erziehung" weiterentwickelt. Im jährlichen Rhythmus werden Grundauswertungen zu der Inanspruchnahme, den Ausgaben sowie regionalen Unterschieden des zweitgrößten Arbeitsfeldes der Kinder- und Jugendhilfe kurz und bündig präsentiert und Entwicklungen kommentiert. Zugrunde gelegt wird aktuell die Datenbasis des Jahres 2013. Neben einer jährlichen Aktualisierung der Daten auf der Internetseite sind voraussichtlich zwei weitere Publikationen des "Monitor Hilfen zur Erziehung" in den Jahren 2016 und 2018 vorgesehen.

weiter zur ausführlichen Ankündigung

 

Das "Vorinfo" zum HzE Bericht 2015 erschienen!

Die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik hat das "Vorinfo" zum HzE Bericht NRW 2015 vorgelegt, welches erste Ergebnisse zu der Inanspruchnahme und den Ausgaben der Hilfen zur Erziehung auf der Datenbasis 2013 enthält. Das Vorinfo steht hier zum Download zur Verfügung.

 

KomDat Jugendhilfe 2015, Heft 1 erschienen!

Das Heft steht hier kostenlos zur Verfügung.

Die 50. Ausgabe von KomDat Jugendhilfe widmet sich – wie bereits die letzte Ausgabe – den in den letzten Monaten von den Statistischen Ämtern veröffentlichten Ergebnissen der KJH-Statistik. Im Fokus stehen dieses Mal die aktuellen Daten zu den Ausgaben der öffentlichen Haushalte für die Kinder- und Jugendhilfe sowie den Hilfen zur Erziehung. Mit den familiengerichtlichen Maßnahmen und den monatspezifischen Aufnahmen von unter 3-Jährigen in der Kindertagesbetreuung werden darüber hinaus zwei Merkmale genauer unter die Lupe genommen, die erst seit Neuestem in der Statistik erhoben werden. Mit dem Beitrag „Flüchtlinge in Obhut der Jugendhilfe“ werden schließlich vor dem Hintergrund der aktuell kontrovers geführten Diskussion um die Situation der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (umF) die Datengrundlage und -qualität zu den umF kritisch betrachtet. Hierzu werden die Zahlen der amtlichen KJH-Statistik den Zahlen des „Bundesfachverband Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e.V.“ gegenübergestellt.

Die Ländertabelle zu den umF mit der Gegenüberstellung der KJH-Statistik und den Zahlen des Fachverbands steht hier zum Download zur Verfügung.

 

Kita vor Ort: Die aktuellen Daten zur Betreuungssituation der Kinder im Alter von unter 6 Jahren in den Jugendamtsbezirken (2014) finden Sie hier.

KomDat Jugendhilfe 2014, Heft 3 erschienen!

Das Heft steht hier kostenlos zur Verfügung.

In der aktuellen Ausgabe von KomDat Jugendhilfe stehen einmal mehr die in den letzten Monaten von den Statistischen Ämtern veröffentlichten aktuellen Ergebnisse der KJH-Statistik im Fokus – vor allem die der Kindertagesbetreuung, aber auch die zu den Gefährdungseinschätzungen und zu den Adoptionen. Leider fehlen noch die Resultate zu den Hilfen zur Erziehung; hierauf warten wir mit Spannung. Bei den Themen des aktuellen Heftes geht es um Analysen zur expandierenden Kindertagesbetreuung, zu den Gefährdungseinschätzungen der Jugendämter oder auch zu den weiter sinkenden Adoptionszahlen. Wir hoffen auf eine spannende Lektüre und möchten zum Jahresende die Gelegenheit nutzen, allen treuen und neuen Leser(inne)n von KomDat eine schöne Weihnachtszeit und persönlich ein gutes neues Jahr zu wünschen.

In dem Beitrag „Erziehungshilfen am Wendepunkt?“ (Heft 3/13) wird die Inanspruchnahme von Hilfen zur Erziehung bis einschließlich 2012 von der AKJStat analysiert. Herr Menne – langjähriger Geschäftsführer der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) – hat zu diesem Beitrag eine Kommentierung unter der besonderen Perspektive der Erziehungsberatung geschrieben, die hier zum Download zur Verfügung steht.

 

Aktuelle Daten zur Kindertagesbetreuung auf Ebene der Länder

Mit den aktuellen amtlichen Daten zur Kindertagesbetreuung zum 1.3.2014 lässt sich die Situation in den Kindertageseinrichtungen und der Tagespflege ein halbes Jahr nach Inkrafttreten des Rechtsanspruches auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr abbilden. Eine länderspezifische Sichtweise ist bei der Analyse dieser Daten aufgrund der bestehenden regionalen Unterschiede in der Kindertagesbetreuung von Bedeutung. So enthalten auch die nachfolgenden von der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik jährlich aktualisierten Tabellen diverse Kennzahlen für die Kindertagesbetreuung auf Länderebene für das Jahr 2014. Die Dateien umfassen ebenso Daten in der Zeitreihe seit 2006 für Deutschland, Westdeutschland und Ostdeutschland.

 

Expertise „Entwicklungslinien zu Strukturen, Angeboten und Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe“ erschienen!

Die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik hat die Expertise „Entwicklungslinien zu Strukturen, Angeboten und Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe“ für die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) erstellt. Die Expertise basiert auf den Ergebnissen der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik und den entsprechenden Forschungsarbeiten der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik und fokussiert in besonderer Weise die Strukturen, den Personalkorpus sowie Angebote und Adressaten der Kinder- und Jugendhilfe.
Die Expertise kann hier bei der AGJ käuflich erworben werden.

 

HzE Bericht NRW 2014 erschienen!

Die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik hat den HzE Bericht NRW 2014 vorgelegt. Neben Grundanalysen zu der Inanspruchnahme und den Ausgaben der Hilfen zur Erziehung auf der Datenbasis 2012 widmet sich der aktuelle HzE Bericht thematisch vertiefend der Tagesgruppe, den erzieherischen Hilfen für junge Volljährige sowie den Gefährdungseinschätzungen der Jugendämter gem. § 8a Absatz 1 SGB VIII.

[Zum Download]

 

Einfluss des Betreuungsgeldes auf Betreuungsentscheidung

Im Projekt „Kommunale Bedarfserhebungen U3“ untersuchte der Forschungsverbund DJI/TU Dortmund im Frühjahr 2013 den regionalspezifischen Betreuungsbedarf für Kinder unter drei Jahren und seine Bedingungsfaktoren wie z.B. den Erwerbstätigkeitsstatus und das Bildungsniveau der Eltern, die Familienform oder das Haushaltseinkommen. Das hier vorab veröffentlichte Kapitel 8 des Abschlussberichts gibt Aufschluss über den Einfluss des Betreuungsgeldes auf die Entscheidung, Kleinkinder nicht in die Kita zu geben.

Link zum Auszug

 

Vorträge auf dem 15. DJHT in Berlin (02.-05.06.14):

Die Mitarbeiter/-innen der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik waren auf dem 15. Kinder- und Jugendhilfetag in Berlin (02.-05.06.14) an diversen Fachforen mit Vorträgen beteiligt. Die Vorträge stehen hier zum Download zur Verfügung.

 

Homepage zur neuen amtlichen Jugendarbeitsstatistik jetzt online

Im Rahmen der Neugestaltung einer amtlichen Statistik zu den öffentlich geföderten Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit durch die amtliche Statistik und die Fachwelt hat die Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendhilfestatistik eine Homepage geschaltet, auf der alle Interessierten Informationen und Auskünfte erhalten können. Die Statistik wird für das Kalenderjahr 2015 erstmalig erhoben, und im ersten Quartal 2016 werden durch die Statistischen Landesämter diese Daten abgerufen. Um vorab zu informieren und damit zu einer soliden und umfangreichen Informationsgrundlage beizutragen, hat die Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendhilfestatistik diese neue Homepage bereitgestellt. Hier finden Sie den entsprechenden Link.

 

Kita vor Ort: Die aktuellen Daten zur Betreuungssituation der Kinder im Alter von unter 6 Jahren in den Jugendamtsbezirken (2013) finden Sie hier.

Der Betreuungsatlas 2013 als Bericht steht hier zum Download zur Verfügung.

 

Zweite Ausgabe des Monitor Hilfen zur Erziehung

Die zum Jugendhilfetag erscheinende zweite Ausgabe des "Monitor Hilfen zur Erziehung" umfasst Analysen zum aktuellen Stand sowie zu Entwicklungen im Feld der Hilfen zur Erziehung und den angrenzenden Leistungen und Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe. Es werden zum einen Auswertungen und Analysen zur Inanspruchnahme von Leistungen, zu den Lebenslagen der Hilfen in Anspruch nehmenden Familien, aber auch zu den Ausgaben sowie zu regionalen Unterschieden weiter fortgeschrieben. Zum anderen werden mit Fragen nach den Gründen für eine Hilfe zur Erziehung sowie nach unterschiedlichen Konstellationen im Rahmen der Inobhutnahmen, aber auch nach den Gefährdungseinschätzungen der Jugendämter (§ 8a SGB VIII) andere thematische Schwerpunkte als in der ersten Ausgabe gesetzt.

Der Monitor Hilfen zur Erziehung ist hier kostenlos als PDF-Datei erhältlich. Die nachträglich erschienene Errata-Seite steht ebenfalls als [Download] zur Verfügung.

Gedruckte Exemplare können (solange der Vorrat reicht) kostenlos verschickt werden. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei: ihaushalter@fk12.tu-dortmund.de (es können maximal fünf Exemplare bestellt werden).

 

KomDat Jugendhilfe 2014, Heft 1/2 erschienen!

Das Heft steht hier kostenlos zur Verfügung.

Zum Kinder- und Jugendhilfetag erscheint eine Doppelausgabe von KomDat Jugendhilfe, dem Informationsdienst der AKJStat. Angebote, Leistungen und Strukturen einer „Jugendhilfe-Infrastruktur“ stehen unter dem Motto „24/7 Kinder- und Jugendhilfe“ im Mittelpunkt des „15. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetages“ (DJHT). Standortbestimmungen, Bilanzierungen, strategische Ausrichtungen und politische Programme im Rahmen des DJHT brauchen eine empirische Grundlage. Hierzu soll die aktuelle Ausgabe einen Beitrag leisten. Im aktuellen Heft geht es um die Darstellung von Vielfalt und Reichweite der Kinder- und Jugendhilfe und deren gesellschaftspolitische Bewertung, um Qualitäts- und Strukturfragen oder auch um das in den letzten Jahren wieder sichtbarer gewordene Spannungsfeld von Dienstleistung und Intervention in der Kinder- und Jugendhilfe.

 

Das "Vorinfo" zum Hze Bericht 2014 ist erschienen!

Die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik hat das "Vorinfo" zum HzE Bericht NRW 2014 vorgelegt, welches erste Ergebnisse zu der Inanspruchnahme und den Ausgaben der Hilfen zur Erziehung auf der Datenbasis 2012 enthält. Download unter: http://www.lwl.org/LWL/Jugend/Landesjugendamt/LJA/erzhilf/Familie/jugendhilfeplanung/jhp_material/

 

Regionalkonferenzen zum Thema "Weiterentwicklung von Hilfen zur Erziehung in Nordrhein-Westfalen" am 29.01.14 und 05.02.14

Gemeinsam mit der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik, dem Institut für soziale Arbeit e.V. und den beiden Landesjugendämtern LWL und LVR veranstaltete das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen zwei Regionalkonferenzen zum Thema "Weiterentwicklung und Steuerung von Hilfen zur Erziehung in Nordrhein-Westfalen". Eingeladen waren Kommunen als Träger der öffentlichen Jugendhilfe, um in einen fachlichen Austausch über die Entwicklung dieses Arbeitsfeldes vor dem Hintergrund der bundesweiten Diskussion um die Weiterentwicklung und Steuerung von Hilfen zur Erziehung zu treten. Die Regionalkonferenzen fanden am 29.01.14 in Gelsenkirchen (LWL) und am 05.02.14 in Köln (LVR) statt.

Der Eröffnungsvortrag "Herausforderungen und Gestaltungsaufgaben bei der Planung und Steuerung lokaler Hilfesysteme" von Dr. Jens Pothmann steht hier als Download zur Verfügung!

 

KomDat Jugendhilfe 2013, Heft 3 erschienen!

Das Heft steht hier kostenlos zur Verfügung.

Die aktuelle Ausgabe steht ganz im Zeichen von Ausgaben, Hilfen zur Erziehung und Kinderschutz.

Der "Spiegel" spricht in seiner ersten Ausgabe des Jahres 2014 von einer Krise der Kinder- und Jugendhilfe, genauer: der Hilfen zur Erziehung. Nicht zuletzt wird das an bundesweit rund 1 Million jungen Menschen und ihren Familien festgemacht, die 2012 eine Hilfe zur Erziehung in Anspruch genommen haben. Nicht ganz 7,4 Mrd. EUR haben die Jugendämter und die Haushalte der Kommunen dafür ausgegeben. Doch lässt sich allein aus diesen Zahlen eine Krise ableiten?

Hier schaut die aktuelle Ausgabe von KomDat einmal genauer hin und betrachtet die Ausgabenentwicklung, die aktuellen Zahlen zu den Hilfen zur Erziehung sowie zu den Inobhutnahmen oder auch die erstmalig erhobenen Daten zu den Gefährdungseinschätzungen der Jugendämter.

Kommentierung der erstmalig erhobenen § 8a-Daten

Im Jahr 2012 führten die Jugendämter in Deutschland 107.000 Gefährdungseinschätzungen durch. Ob sich dahinter ein Anstieg oder ein Absinken der Zahlen verbirgt, ist nicht feststellbar, da die Jugendämter diese Zahlen erstmalig an das Statistische Bundesamt gemeldet haben. Die 2012 mit dem Bundeskinderschutzgesetz eingeführte jährliche Erhebung liefert von nun an eine belastbare Datengrundlage für einen verbesserten Kinderschutz. In einer Stellungnahme der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik werden sowohl die regionalen Unterschiede (die Quotenspanne reicht von 43 bis 289 Fällen pro 10.000 Kindern und Jugendlichen), die Familienstrukturen, die Meldewege sowie Lücken in der Datenlage kommentiert.

Die Stellungnahme als Download

KomDat Jugendhilfe 2013, Heft 2 erschienen!

Das Heft steht hier kostenlos zur Verfügung. Die aktuelle Ausgabe steht ganz im Zeichen der Ereignisse rund um 1. August 2013, einen für viele Eltern besonderen Tag: Ab diesen Tag gilt der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz oder einen Platz in der Tagespflege für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr. Wie ist der aktuelle Stand beim U3-Ausbau? Welche Entwicklungen zeigen sich beim Personal, aber auch bei den Kindergartenkindern? Und wie stellt sich die Tagespflege eigentlich auf? Diesen Fragen wird auf der Grundlage der aktuellen Daten aus dem Jahr 2013 in den Beiträgen der aktuellen KomDat-Ausgabe nachgegangen.

HzE Bericht NRW 2013 erschienen!

Die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik hat den HzE Bericht NRW 2013 vorgelegt. Neben Grundanalysen zu der Inanspruchnahme und den Ausgaben der Hilfen zur Erziehung auf der Datenbasis 2011 widmet sich der aktuelle HzE Bericht thematisch vertiefend der Expansion der Inobhutnahmen, der Vollzeitpflege sowie dem anschließenden Aufenthalt und nachfolgenden Leistungen nach den erzieherischen Hilfen.

[Zum Download]


Monitor Hilfen zur Erziehung

Die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik hat den Monitor Hilfen zur Erziehung vorgelegt. Mit dieser ersten Ausgabe soll ein Beitrag geleistet werden, das empirische Wissen zu den Hilfen zur Erziehung zu erhöhen. Durch Analysen zum aktuellen Stand sowie zu Entwicklungen zu den Hilfen zur Erziehung soll die notwendige Wissensbasis zum Arbeitsfeld für eine Bestandsaufnahme und eine Weiterentwicklung verbreitert werden. In diesem Sinne richtet sich der vorgelegte Monitor Hilfen zur Erziehung gleichermaßen an Praxis, Politik und Wissenschaft.

Der Monitor Hilfen zur Erziehung stellt einen zusätzlichen Verwendungszusammenhang der bei freien und öffentlichen Trägern erhobenen Daten der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik dar. Der damit initiierte Transfer der Ergebnisse zurück in die Praxis wird sich unserer Einschätzung nach nicht zuletzt auch positiv auf die Qualität der Daten zu den Hilfen zur Erziehung auswirken.

Der Monitor Hilfen zur Erziehung ist hier kostenlos als PDF-Datei erhältlich. Ab Ende Januar werden wir auch gedruckte Exemplare kostenlos verschicken können. Bei Interesse melden Sie sich bitte bei: ihaushalter@fk12.tu-dortmund.de (es können maximal fünf Exemplare bestellt werden).


Der U3-Ausbau und seine personellen Folgen - Aktualisierung der Personalbedarfsberechnung für den Zeitraum März 2011 bis August 2013

Anfang 2010 wurde von Rauschenbach/Schilling eine Untersuchung zum Fachkräftebedarf aufgrund des Ausbaus U3 mit sehr differenzierten Länderanalysen vorgelegt. Die Bedarfsberechnungen basierten seinerzeit auf den Ergebnissen der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik zum Stichtag 1.3.2009 sowie der Zielperspektive im Jahre 2013 für 32% der unter 3-Jährigen in Westdeutschland und für 50% der unter 3-Jährigen in Ostdeutschland (einschl. Berlin) Kinderbetreuungsangebote zu schaffen. Inzwischen sind fast zwei Jahre vergangen, in denen die Angebote ausgeweitet, in umfangreichem Maße Personal eingestellt und die Zielperspektive auf 37% West und 51% Ost neu bestimmt wurde.

Deshalb ist es an der Zeit, die seinerzeit durchgeführten Berechnungen zu aktualisieren und den neuen Rahmenbedingungen anzupassen. In dem hier abrufbaren Untersuchungsbericht werden die Berechnungen zum Personalbedarf und zu den Personaldeckungsmöglichkeiten dargestellt.

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Kinder- und Jugendhilfereport 3. Bilanz der empirischen Wende

Die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik hat den Kinder- und Jugendhilfereport 3 vorgelegt. Der Sammelband versteht sich als Bilanz einer empirischen Wende. So ist es in und für die Kinder- und Jugendhilfe unverzichtbar geworden, sich mit Empirie und Statistik auseinanderzusetzen. Der Band basiert vor allem auf  Auswertungen, Analysen und Kommentierungen der amtlichen Kinder- und Jugendhilfestatistik zu Personal- und Strukturfragen, dem Selbstverständnis der Kinder- und Jugendhilfe, regionalen Disparitäten sowie dem Weiterentwicklungsbedarf der Kinder- und Jugendhilfestatistik. Für alle an der Entwicklung der Kinder- und Jugendhilfe Interessierte, für Fachkräfte in Leitung, Planung und Qualitätsentwicklung, aber auch für Politik und Wissenschaft liefert der Kinder- und Jugendhilfereport 3 fundierte Informationen.

Der Herausgeberband ist im Buchhandel für 19,95 Euro erhältlich: Rauschenbach/Schilling (Hrsg.): Kinder- und Jugendhilfereport 3. Bilanz einer empirischen Wende, Weinheim und München (Juventa-Verlag) 2011, ISBN 978-3-7799-1118-0.